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Home News Mörtelband - Revolution am Bau
Mörtelband - Revolution am Bau PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 18. März 2010 um 01:00 Uhr

Revolution am Bau

Derzeit entwickelt die rent a scientist GmbH zusammen mit dem Ziegelhersteller Leipfinger Bader KG und dem Trockenmörtelhersteller Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co. einen neuen Werkstoff der den Prozess des Vermauerns von Ziegeln revolutionieren kann.

Bei dem neuen Werkstoff handelt es sich um ein "trockenes" Mörtelband, das im ersten Schritt auf eine Ziegelreihe aufgebracht und dann in einem zweiten Schritt mit Wasser aktiviert wird.

Der geplante Werkstoff "Mörtelband" ist werkseitig vorgefertigt. Über ein von rent a scientist für die Fa. Leipfinger Bader KG patentiertes Verfahren wird der Mörtel bzw. Zement auf einen textilen Träger mit Hilfe einer speziellen Chemikalie fixiert ohne dabei abzubinden. Das Mörtelband wird an der Baustelle auf die planebenen Mauerziegel aufgelegt und dann zum Initiieren des hydraulischen Abbindevorgangs des Mörtels mit Wasser übergossen. Denkbar ist das Mörtelband in Gestalt einer Mörtelband-Rolle oder in Form von Mörtelband-Platten. Durch das Bewässern des "rohen" Mörtelbandes entsteht nach kurzer Reifezeit ein Mörtelbrei, in den eine textile Trägerschicht - z.B. ein Glasfaser-Gittergewebe - eingebunden ist. Durch das Setzen der nächsten Ziegelreihe entsteht eine ca. 1mm dünne vollflächige Mörtelfuge, die dann wie gewohnt hydraulisch abbindet und die Ziegelreihen innig miteinander verbindet. Neben dem Zeitvorteil während der Verarbeitung des Mörtelbandes ist es gerade beim Vermauern von Planziegel (=auf Höhe geschliffene Ziegel) besonders vorteilhaft, dass ein möglichst dünner und zugleich vollflächiger Mörtelauftrag zwischen den Planziegeln erfolgt. Möglichst dünn sollte die Mörtelverbindung zwischen Ziegeln sein, damit die schlechtere Wärmedämmung der Mörtelschicht im Vergleich zur besseren Wärmedämmung des Ziegels - an Bedeutung verliert. Vollflächig sollte der Auftrag sein, damit der sogenannte Kamineffekt (Luftzug durch das Mauerwerk) vermieden wird.

 

Ziel des Entwicklungsprojektes ist es die optimale textile Trägerstruktur zu finden, die passende Trockenmörtelrezeptur zu entwickeln, die dauerhafte Fixierung des nicht aktivierten ("rohen") Mörtels auf dem Trägerband sicherzustellen, ein technisches Aufbringungsverfahren (Mörtel auf Textilband) zu entwickeln und die bauphysikalisch notwenigen Eigenschaften sicherzustellen.

 

Im Moment ist die Anlieferung und Verarbeitung des Mörtels im Mauerbau mit erheblichen Umständen verbunden. Oft wird der Mörtel in so genannten Piccolo Silos mit einem Fassungsvermögen von 800kg trocken geliefert. Über ein Auslassventil und eine Förderschnecke wir der Trockenmörtel mit Wasser vermengt. Hierzu ist ein Wasseranschluss und ein Starkstromanschluss notwendig. Vor allem der Starkstromanschluss steht auf der Baustelle nicht immer zur Verfügung (wird oft für Kran benötigt). Das Reinigen der Förderschnecke am Ende des Tages benötigt ca. 1 Arbeitsstunde. Die Piccolo Silos selber werden i.d.R. kostenlos zur Verfügung gestellt. Für das Mörtelunternehmen stellen sie deshalb eine erhebliche Kostenbelastung dar.

 

In einem zweiten Fall wird der Mörtel in Zementsäcken auf die Baustelle angeliefert und dann zeitaufwändig mit Handrührgeräten (denn Betonmaschinen sind ungeeignet) angemacht. Auch hier werden eine ganze Reihe von Werkzeugen verschmutzt, die umständlich gereinigt werden müssen. In beiden Fällen wird dann der Mörtel ebenfalls sehr zeitaufwändig entweder mit einem Appliziergerät oder aber mit der Kelle auf eine Ziegelreihe aufgebracht. Auch bei diesem Schritt werden wieder Werkzeuge verschmutzt, die jeden Tag gereinigt werden müssen. Der hier geplante neue Werkstoff wird einen Großteil der genannten Arbeitsschritte überflüssig machen. Das Reinigen von Werkzeugen und der Einsatz der extrem kostenintensiven Piccolo Silos würde komplett entfallen. Die Vorteile kämen dem Ziegelunternehmen (neues Angebot einer Ziegel/Mörtel-Verbunslösung), dem Mörtelhersteller (Einsparung der kostenintensiven Piccolo Silos, Mörtel-Produktinnovation), dem Bauunternehmer (erhebliche Zeiteinsparungen) und nicht zuletzt dem Bauherrn (höhere Qualität durch absolut homogene Mörtelschichten) zu Gute. 

 

Die Partnerstrukur für die Entwicklung des neuen Werkstoffes wurde so ausgewählt, dass alle wichtigen Teilfunktionen einer späteren Wertschöpfung bereits im Forschungs- und Entwicklungsprojekt weitestgehend involviert sind. Die Leipfinger Bader KG wird das Mörtelband zukünftig zusammen mit den Mauerziegeln als Systemlösung am Markt anbieten können. Die Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co. als Marktführer bei Produkten im Bereich Fassade, Wand und Boden wird den Trockenmörtel entwickeln, das Mörtelband später herstellen, an Leipfinger Bader liefern und auch selbständig weltweit vermarkten. rent a scientist als Entwicklungsdienstleister und Erfinder des Mörtelbandes übernimmt im Projekt die Organisation, Ablaufplanung und einen Großteil der F&E-Arbeiten.

 

Von der Übergabe des Förderbescheids durch die Staatssekretärin Katja Hessel berichtete der Redaktuer Alexander Hartmann für die Zeitung infranken: weiterlesen

 

 

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