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Home News Nanomaterialien
Nanomaterialien PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 29. Oktober 2009 um 01:00 Uhr

aktuelle Diskussion

Nanomaterialien:
Ein Beitrag zum ressourcenschonenden Einsatz von Wertstoffen.

In diesen Tagen ist im Zuge verwirrender Berichterstattung eine Hysterie hinsichtlich der potentiellen Risiken durch Nanomaterialien ausgebrochen. Sonderbarerweise, obwohl nach aktuellem Stand noch nie jemand durch Nanomaterialien, die ja seit vielen Jahren schon im Einsatz sind, zu Schaden gekommen ist. Und trotzdem zahlreiche Studien existieren, die eine enorme Wissensbasis zur Beherrschung der Technologie darstellen. 

Nanomaterialien wurden ursprünglich entwickelt, einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit beim  Einsatz wichtiger Rohstoffe zu leisten - ein Beitrag also zum Schutz der Umwelt und der Natur. Der Grundgedanke dabei ist, mit weniger Materialeinsatz mehr an Funktion zu erreichen. So etwa bei der Verwendung von Kohlenstoff (Ruß) als Schwarzpigment für Reifen, Titandioxid als UV-Absorber in Sonnencremes oder Silber als antimikrobielles Additiv für Kunststoffe.

Nanomaterialien sind instabil

Im Gegensatz zu den gröberen, homologen Mikropartikeln können Nanopartikel nicht einfach in Lagerstätten abgebaut werden. Der Grund, warum Nanopartikel in der Natur kaum frei vorkommen, ist zugleich der Grund, warum es schwierig ist, sie technisch herzustellen: Sie sind generell instabil.

Die Instabilität ist ein Ergebnis der hohen Reaktivität von Nanopartikel, die sehr leicht in ihrer jeweiligen chemischen Umgebung in lösliche Komponenten oder größere Partikel „zerfallen“.

Weil damit aber auch deren außergewöhnliche Funktion verloren geht, versuchen Entwickler die Nanopartikel in anderen Stoffen zu konservieren. Wie etwa in Bekleidungsgarnen enthaltenes Nano-Silber oder in Gummi enthaltener Nano-Kohlenstoff.

Auf diese Art konservierte Nanomaterialien können nicht mehr als Nanopartikel in die Umwelt gelangen – das haben viele Studien bewiesen – und besitzen damit auch keinerlei Gefährdungsrisiko mehr.

Das scheinen viele Journalisten durchaus verstanden zu haben. Im Falle von Nanosilber kaprizieren die sich darum nämlich auf die antimikrobiellen Risiken beim Gebrauch nanosilberhaltiger Socken. Ohne nachzudenken werden da Horrorszenarien umgekippter Kläranlagen in ganz Deutschland an die Wand gepinselt.

Wer rechnen kann ist klar im Vorteil

Dabei müsste man eigentlich nur etwas recherchieren, um herauszufinden, dass ein Garn, das mit Nanosilber ausgerüstet ist, etwa 0,15 mg Silber pro kg Faser in die Waschlauge abgibt. Nimmt man weiterhin an, dass alle Bekleidungsstücke aller Bundesbürger Nanosilber enthalten, dann würde das beim Waschen ausgelöste Silber zu einer Gesamtmenge von 0,0004 mg Silber pro kg Wasser in allen Kläranlagen beitragen. Diese geringe Menge kratzt kein Lebewesen auf unserem Planeten und sei es noch so klein, denn Leben auf der Erde ist einer dauernden Konzentration von etwa der 100-fachen Silbermenge ausgesetzt.

Hier wird wiederum deutlich, wo die Stärken der Nanotechnologie tatsächlich liegen: Der Materialverbrauch ist extrem gering.

Also zurück zu den verbleibenden Risiken durch Nanopartikel: Gefährlich sind Nanopartikel also, wenn sie frei vorliegen, etwa des Moments ihrer Entstehung, wie im Falle von Autoabgasen, Kerzenlicht oder ähnlichem. Dass diese Stoffe schädlichen Einfluss auf den Menschen nehmen ist klar, auch dann noch, wenn die Stoffe die spezielle Form von Kohlenstoff-Nanoröhrchen aufweisen.

Verantwortung der Hersteller, freie Nanopartikel zu verhindern

Aus diesem Grund ist es die Aufgabe der Hersteller von Nanomaterialien dafür zu sorgen, dass zu keinem Zeitpunkt bei der Herstellung, der Verarbeitung und des Gebrauchs freie Nanopartikel entstehen können. Die Hersteller sind sich dieser Verantwortung bewusst, indem sie in Forschungsprojekten wie NanoCare oder NanoNature mitwirken.

Unser Unternehmen als Hersteller von AgPURE Nanosilber für antimikrobielle Anwendungen arbeitet nach diesem Qualitätsanspruch. In unseren Produktionslinien entsteht das Nanosilber in Wasser und wird am Ende im Polymer einer Faser oder Harz eines Lackes konserviert. Hier gibt es zu keinem Zeitpunkt Stäube oder Aerosole, die von unseren Mitarbeitern eingeatmet werden können.

Kennzeichnungspflicht ist kontraproduktiv

Aus diesen Überlegungen heraus muss eine Kennzeichnungspflicht für Produkte, die Nanomaterialien enthalten, als verfehlte Maßnahme bezeichnet werden. Denn sie trägt absolut nichts zum Schutz des Verbrauchers bei, bietet aber Munition für die dummen Hetzartikel konservativer Journalisten. Wichtiger erscheint mir hier, Aufklärungsarbeit zu leisten, statt Panik zu verbreiten, damit der Verbraucher in die Lage versetzt wird, die Risiken seines Umfeldes besser einschätzen zu können. Um so z.B. die Frage beantworten zu können, was Nanomaterialien, Kerzenlicht und Autoabgase gemeinsam haben!

 

einige RAS Kunden

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